„Meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser für die nächste Kommentierung speichern.“ Du willst diese Checkbox, deren Sinn 99% der User falsch oder gar nicht verstehen, aus dem Kommentar-Eingabefeld ausblenden? Ich zeige dir, wie du die deine Kommentarfunktion in fünf Minuten aufräumst.
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Individuelles Snippet hinzufügen

Danach:
- Klicke in der schwarzen Menüleiste links auf WP Code.
- Klicke auf + Snippet hinzufügen.
- Klicke auf + Individuelles Snippet hinzufügen.
Codetyp PHP-Snippet auswählen

Jetzt wählst du den Codetyp PHP-Snippet aus: „Erweitern oder Hinzufügen von Funktionen mithilfe von PHP-Code mit voller Kontrolle darüber, wo er ausgeführt wird.“
Code-Eingabefeld erscheint

Jetzt erscheint das Code-Eingabefeld. Rechts oben ist PHP-Snippet eingestellt.
PHP-Code abrufen
add_filter( 'comment_form_default_fields', 'tu_remove_comment_cookies_consent' );
function tu_remove_comment_cookies_consent( $fields ) {
unset($fields['cookies']);
return $fields;
}
Jetzt kopierst du den obigen PHP-Code
PHP-Code einfügen

- Füge den PHP-Code ein.
- Setze den Schieberegeler auf aktiv.
- Klicke auf Snippet speichern.
Ergebnis überprüfen

Wenn du alles richtig gemacht hast, ist die Checkbox aus der Kommentar-Eingabe verschwunden.
Kommentar-Checkbox wieder einblenden

Wenn du den Schieber in WPCode auf inaktiv setzt, ist die Checkbox wieder da.
Ist die Checkbox notwendig?
Die Box lenkt ab und macht misstrauisch. Sie verhindert die Gewinnung von Kommentaren und ihr Sinn wird nicht verstanden. Aber was macht die Box eigentlich? Das hier:
- Wenn jemand einen Kommentar schreibst und diese Checkbox aktiviert, speichert WordPress Namen, E-Mail-Adresse und, falls eingegeben, die Website-URL in Cookies.
- Beim nächsten Besuch der gleichen Website werden diese Felder in der Kommentarbox automatisch vorausgefüllt, der Kommentator muss die Daten nicht erneut eingeben.
- Die Daten werden nicht auf dem Server, sondern lokal im Browser gespeichert.
- Der Zweck ist reine Bequemlichkeit für den Nutzer.
- Die Checkbox hat keinen Einfluss auf das Abonnieren von Kommentaren, Benachrichtigungen oder Nutzerkonten – sie speichert nur Formularfelder für deinen eigenen Browser.
Ist die Checkbox juristisch notwendig? Darüber streiten sich die Geister. Wenn du kein Risiko eingehen möchtest, dann solltest du die Funktion der Kommentar-Cookies deaktivuereh
Kommentar-Cookies deaktivieren
Auch die Deaktivierung der Kommentar-Cookies funktioniert wieder mit einem PHP-Code-Schnipsel.
PHP-Code abrufen
Kopiere diesen PHP-Code-Schnipsel, um die Comment-Cookies zu dekativieren:
function disable_comment_cookies() {
remove_action('set_comment_cookies', 'wp_set_comment_cookies');
}
add_action('init', 'disable_comment_cookies');
PHP-Code einfügen
Abschließend öffnest du wieder WPCode und fügst den PHP-Schnipsel ein:

- Der PHP-Code wurde in das Codefenster eingefügt.
- Dieses Feld steht für den Schnipselnamen. Du kannst du leer lassen, es dient nur deiner Übersicht. Benutze es aber, wenn du mehrere Codeschnipsel in WPCode verwendest. Ich habe hier Disable comment cookies eingetragen, damit ich den Schnipsel schneller wiederfinde.
- Der Schieber steht auf Aktiv.
- Der blaue Speicherbutton wurde gedrückt. Im Screenshot steht Aktualisieren statt Speichern, weil ich vor dem Einfügen des Schnipselnamens schon gespeichert hatte.
Fazit
Wenn du alles richtig gemacht hast, hat sich jetzt Folgendes geändert:
- Neue Kommentatoren haben es einfacher, bei dir einen Kommentar zu hinterlassen. Sie werden nicht durch ein Gedönsfeld abgelenkt.
- Stamm-Kommentatoren müssen Name, E-Mail-Adresse und gegebenfalls die Website immer wieder neu eingeben
Meine Meinung: Blende die Checkbox aus und deaktivierte die Kommentar-Cookies, wenn du keine oder wenige Kommantare auf deinem Blog hast. Damit bist du deinem ersten Kommentar etwas näher. Wie ist deine Meinung dazu? Schreibe es in die Kommentare. 😉


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